In der Woche vom 23. bis 27. Februar fand die Klassenfahrt der Oberstufe der BFS III – Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Informationsverarbeitung nach Prag statt.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Škoda-Werks in Mladá Boleslav, in dem täglich rund 4.000 Fahrzeuge gefertigt werden.

Die Klasse hatte dort die Möglichkeit, den Bau von Škoda-Automobilen vom Pressen der Metallteile bis zur Endabnahme der Fahrzeuge nachzuvollziehen. Die fast zweistündige Führung durch das mehr als 200 Hektar große Werk mit etwa 25.000 Beschäftigten führte zunächst durch Werkshallen, in denen einzelne Karosserieteile aus Blechplatten gepresst und verschweißt wurden. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich dabei auf engen Mitarbeiterwegen durch die Hallen bewegen, um die vollautomatisierten Stapler nicht zu behindern. Sie konnten sich die Pressprozesse bis hin zur Qualitätskontrolle bei erheblicher Produktionslautstärke anschauen.

Anschließend ging es mit dem Bus weiter in die Produktionshallen, in denen 1.000 Mitarbeiter pro Schicht in rund 400 Arbeitsschritten verschiedene Škoda-Fahrzeuge montierten. Dabei dauerte jeder Produktionsschritt exakt eine Minute. Die Schülerinnen und Schüler konnten auf engen Gängen neben der Fertigungsstraße jeden Produktionsschritt hautnah mitverfolgen und teilweise vollautomatisierte Prozesse bestaunen.

Ein Wermutstropfen war das strikte Verbot von Bild- und Videoaufnahmen, sodass die Smartphones im Bus bleiben mussten.

Zum Abschluss ging es mit dem Bus in das Škoda-Museum. Dort konnten die Geschichte des Unternehmens rund um die beiden Gründer Laurin und Klement sowie historische Škoda-Fahrzeuge bestaunt werden.

Weitere Höhepunkte der Klassenfahrt waren die Besichtigung der historischen Prager Altstadt, der Besuch des Technischen Nationalmuseums sowie weitere kulturelle Aktivitäten in und um Prag.